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Nachhaltigkeit per Handy

Mit dem Handy unserem Planeten helfen? Geht das? Natürlich und gerade jetzt braucht uns die Welt mehr denn je! Im Folgenden werden zwei Apps vorgestellt, die euch zu einem nachhaltigeren Leben im Alltag verhelfen können.

Jeder von uns stand schonmal vor einer halb vollen Milchpackung, die ihr Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten und daher schnell ihren Platz im Mülleimer gefunden hat. Doch nicht nur wir als Einzelverbraucher stehen vor diesem Problem. Tagtäglich müssen viele Restaurants, Cafés und Läden leckeres Essen wegwerfen, da es nicht rechtzeitig verkauft werden konnte. Es wird geschätzt, dass ca. ein Drittel aller Lebensmittel weltweit im Müll landen.

Die Gründer von Too Good To Go haben es sich daher zur Aufgabe gemacht, eine App zu konzipieren, die uns dabei helfen soll, Lebensmittel, die wegen ihres Aussehens oder wegen ihres Mindesthaltbarkeitsdatums entsorgt werden würden, zu retten. Ihr Ziel ist es, in einer Welt ohne Lebensmittelverschwendung zu leben.

Dabei bieten ihre Partnerläden sogenannte „Magic Bags“ an, da nicht vorhergesehen werden kann, welche Lebensmittel am Ende des Tages überbleiben. Was man letztendlich bei seinem persönlichen Abholtermin bekommt, ist stets eine Überraschung.

Aber keine Sorge: für genug Auswahl ist gesorgt. Deutschlandweit sind aktuell 19.173 Cafés, Restaurants, Bäckereien, Hotels und Lebensmittelhändler Teil dieses Projektes. Partnerläden aus Mannheim sind beispielsweise die Restaurantkette Nordsee, der basic Bio-Supermarkt und Döringer‘s Backhaus.

Wer leckeres Essen zu einem günstigen Preis ergattern will, braucht nur einen Blick auf die Too Good To Go App werfen und kann dabei auch noch neue Läden in seiner Umgebung kennenlernen.

Die App nebenan.de eröffnet weitere Möglichkeiten für die Umwelt und uns Studenten.

Auf dem Markplatz der Plattform wird von Möbel und Küchenutensilien bis hin zu Kleidung und Kindersachen alles angeboten.

Anstatt einen neuen teuren Kleiderschrank durch die ganze Stadt befördern zu müssen, kann man mithilfe der App Angebote in fußreichweite finden. Da es sich dabei meist um gebrauchte Dinge handelt, erhält man die Sachen meistens zu einem günstigen Nachbarschaftspreis. Perfekt für uns arme Studenten und auch die Umwelt wird sich bei uns bedanken, wenn wir nicht immer neu kaufen, sondern wiederverwenden.

Eine weiterer positiver Nebeneffekt der App ist, dass man dabei unkompliziert neue Leute in seiner Nachbarschaft kennenlernen kann und somit einfach sein soziales Netzwerk erweitert. Untereinander werden dann auch gerne kleine Freundschaftsdienste angeboten, wie beispielsweise das Leihen von Werkzeugen oder das Austauschen von Tipps.

Jeder von uns nutzt sein Handy täglich. Wir nutzen es zum Spielen, zum Schreiben und sogar für unsere Gesundheit, in dem wir zum Beispiel eine weitere Fitness-App herunterladen. Apps können uns aber auch dabei helfen, nachhaltiger zu leben, CO2 einzusparen und unseren Planeten zu retten. Zwei Beispiele, wie Nachhaltigkeit per Handy geht, konntet ihr heute schon lernen.

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